5 Gründe, wieso CrosFitter mit Yoga anfangen sollten

Bildschirmfoto 2015-01-15 um 16.12.57Yoga war nie mein Ding, viel zu langsam, zu alternativ, zu esoterisch und zu langweilig. Sport muss für mich körperlich anstrengend sein. Dabei ist Yoga so viel mehr! Während du deinem Körper beim CrossFit einiges abverlangst, ist Yoga der perfekte Ausgleich – sowohl für die Mobilität deiner Muskulatur, als auch mental! Yoga ist ein ganzheitliches System. Durch die Kombination verschiedener Asanas, trainierst du Körper, Geist und Seele, was dir nicht nur in Punkto Beweglichkeit hilft, sondern es trainiert dein Körperbewusstsein, deine Haltung und die korrekte Atmung, die dir beim CrossFit sprichwörtlich einen langen Atem verschafft. Denn ein Großteil der Grundübungen bauen auf eine starke Körpermitte (Core). Hier sind fünf gute  Gründe, warum dir Yoga helfen kann, deine Fähigkeiten als Sportler zu verbessern, deine gesetzten Ziele zu erreichen und darüber hinaus zu wachsen.

1. Beweglichkeit

Gerade die Außenrotation der Hüfte und der Schulter sind für viele Grundbewegungen des CrossFit elementar. Greg Glassman hat einmal gesagt, dass alle Crossfitter in der Lage sein sollten, einen Spagat zu machen. Mit Yoga bist du damit schon mal auf dem richtigen Weg. Sowohl beim CrossFit als auch beim Yoga brauchen wir bei den meisten Übungen Flexibilität und Stabilität. Durch die verbesserte Beweglichkeit in Schulter und Hüfte, fällt uns der Overhead Squat oder der Squat Snatch z.B. sehr viel leichter. Durch die regelmäßige Stärkung der Schultermuskeln beim Crossfit schütteln wir Übungen wie seitliche Planks oder den herabschauenden Hund beim Yoga wie aus dem Handgelenk.

2. Stärkung des Halteaperrates

Der Wechsel von Dehnung und Spannung wirkt sich beim Yoga positiv auf die gesamte Muskulatur aus. Um den optimalen Drehmoment zu schaffen, werden vorwiegend Stellungen und Positionen aus der neutralen Wirbelsäulenposition heraus absolviert und arbeiten immer von der Körpermitte heraus. Du trainierst die Flexibilisierung der Wirbelsäule und stärkst deine Körperhaltung, wodurch vor allem chronische Rücken-, Schulter- und Nackenschmerzen gelindert werden können.

3. Mentale Stärke

Meine erste Yoga Stunde war die Hölle. Während man im Alltag und beim CrossFit darauf bedacht ist immer unter Zeitdruck zu arbeiten, versuchst du beim Yoga hauptsächlich deinen Geist zu beruhigen und mit dir in Einklang zu kommen. Wenn du dann aber alle fünf Minuten auf die Uhr sehen willst, ist das nicht so einfach. Der Power Snatch mit Body Weight klappt einfach nicht, weil uns die täglichen Gedanken des Lebens den Fokus dafür nehmen. „Yoga und CrossFit sind Weg und Ziel zugleich: Indem wir uns beim Yoga gleichzeitig auf den Körper und die Atmung konzentrieren, disziplinieren wir unseren Geist. Und jeder, der beim CrossFit schon mal ein 21-15-9 Workout auf Zeit gemacht hat, weiß was es bedeutet sich auf das Wesentliche zu konzentrieren“, so Elli Hachmann. 

Awesome picture by @uxmaia. Stay flexible, friends!

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4. Immunsystem

Seit dem ich regelmäßigem Yoga mache, fühle ich mich fitter und vitaler. Die tiefe Atmung und Körperdrehungen regen die Organe an, stimulieren die Hormondrüsen und transportieren vermehrt Sauerstoff in die Zellen. Das hilft dem Körper, Giftstoffe auszuscheiden. Vor allem nach einer Session Bikram Yoga kommt dein Kreislauf und Stoffwechsel auf Touren. Zudem können Meditation, Atmung und das Üben der Asanas Schlafstörungen und chronische Rückenschmerzen reduzieren.

5. Körpergefühl

Klingt komisch, aber nach 60-90 Minuten Yoga fühlt man sich einfach pudelwohl. Ich selbst fühle mich weniger gestresst und sehe die Dinge entspannter. Während man beim Crossfit seine körperlichen Grenzen austestet und stolz auf sein Können ist. Verbessern wir beim Yoga den Kontakt zu unserem Körper und lernen ihn besser zu kennen. Erst in der Ruhephase erkennen wir wirklich, unter welchem permanenten Druck und Stress wir stehen. Unser Körper funktioniert eigentlich immer und nahezu einwandfrei, egal welcher Hürde wir ihm aussetzen. Mit Yoya geben wir ihm ein kleines Stück dieser dieser bedingungslos Liebe zurück.

Übrigens: Es gibt rund 130 Yogastile – manche eher meditativ, andere schweißtreibend. Auch wenn es manchmal ein paar Anläufe braucht: Irgendwann findest auch du die passende Variante.

 

 

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7 Comments

  1. Irgendwie kann ich den Artikel nicht richtig lesen, als ob etwas darüber liegt.

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  2. mail ging gerade an dich raus.

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  1. […] im vorderen Teil des Knies führt. Ja genau! Ich, die die fünf Tage die Woche zum CrossFit, Yoga und Laufen geht. Pustekuchen! Der Schuldige heißt übrigens: Musculus vastus medialis obliquus. Er […]

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  2. […] den Kopf? Dann gibt es nun keine Ausrede mehr, sich vor dem Workout zu drücken. Wer jetzt an Yoga und Entspannungsübungen denkt, wird gleich eines besseren belehrt, schließlich führt jede […]

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  3. […] den Kopf? Dann gibt es nun keine Ausrede mehr, sich vor dem Workout zu drücken. Wer jetzt an Yoga und Entspannungsübungen denkt, wird gleich eines besseren belehrt, schließlich führt jede […]

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  4. […] alle Yoga– und Lauf- Fans bietet lululemon Samstags je zwei kostenlose Klassen an. Der […]

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