Kimchi kann doch jeder

kimchi2Seit tausenden von Jahren sind die positiven Eigenschaften von rohem fermentiertem Gemüse bekannt. Aber was bedeutet eigentlich fermentieren und wie bereitet man Gerichte auf diese Art zu?

Im Grunde ist die Fermentation (lateinisch für Gärung)  die biologische Umwandlung organischer Stoffe, hauptsächlich von Gemüse. Die Klassiker sind Sauerkraut, eingelegte Gurken und so weiter… Da fermentiertes Gemüse aus dem Handel meist pasteurisiert ist, solltet ihr diese Dinge lieber selbst herzustellen.

Denn in fermentiertem Gemüse enthaltenen Vitamine, Mineralstoffe und lebenden Mikroorganismen sind nicht nur lecker und gesund, sie kurbeln auch unser Immunsystem an. Vor allem die sich bildenden Enzyme und Milchsäurebakterien bringen unsere Darmflora ordentlich auf Trapp und leisten einen entscheiden Beitrag für unserer Immunsystem. Wusstet ihr zum Beispiel, dass sich ein großer Teil unseres Immunsystems im Darm befindet? Ist der Darm gesund und munter, haben Bakterien und chronische Magen-Darm-Krankheiten keine Chance mehr. EIn weiterer positiver Nebeneffekt des Verzehrs von fermentiertem Gemüse ist der Verlust von Heißhunger. Probiert es aus!

kimchi3Zutaten

  • 1 Kopf Chinakohl
  • 2 EL Sambal Oelek oder wer es traditionell mag 2 EL Gochugaru (koreanische Chiliflocken)
  • 2 EL Kokosblütenzucker
  • 1EL Garnelenpaste
  •  Meersalz
  • 6 große Knoblauchzehen (ja richtig gelesen)
  • 1 kleines Stück Ingwer (2-4 cm)
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln

Zubereitung

Chinakohl waschen, in mundgerechte Stücke schneiden, abgetropft in eine grosse Schüssel geben und mit reichlich Salz vermengen. Am besten macht ihr das abends, dann kann der Kohl über Nacht ziehen. Morgens unter fliessenden Wasser gut ausspülen. Der Kohl sollte nun etwas weicher sein und leicht salzig schmecken.

Für die Marinade den Knoblauch und Ingwer schälen und zu einer Paste reiben. Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden. Knoblauch, Ingwer, Frühlingszwiebeln, Gochugaru und Kokosblütenzucker miteinander vermischen und anschließend zum Kohl hinzugeben. Damit eure Finger nicht aussehen wie nach einem Attentat, tragt ihr besser Einweghandschuhe und KEINE weiße Kleidung 😉

Die Mischung in einen Luftdichten Behälter geben und bis zum Abend bei Zimmertemperatur ziehen lassen. Anschließend stellt ihr das Kimchi den Kühlschrank und lasst es weitere 2 Tage ziehen. Sollte der Kohl noch zu fest sein, einfach etwas länger ziehen lassen. Das fertige Kimchi hält sich mindestens 2-3 Wochen, solltet ihr es vorher nicht schon verputzt haben…

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