Marathon? Muss nicht sein!

mallorca-738223_1280Letztens wurde ich gefragt wieso ich denn „nur“ einen Halbmarathon laufe. Neben der Tatsache, dass ich schlichtweg keinen Spaß habe meinen Körper über vier Sunden und 42,195 km durch die Gegend zu schleppen, gibt es da noch eine andere Sache. Einer Legende zufolge, soll der erste Läufer, der sich nach dem Sieg der Athener in der Schlacht von Marathon auf den Weg nach Athen gemacht hat, nach seiner Ankunft tot zusammengebrochen sein. Die zu überbringende Botschaft „Wir haben gesiegt“ hat er zwar noch verkündet, aber danach war aus die Maus. Und mal ehrlich, so ehrgeizig ich bin, aber ich habe noch einiges vor in meinem Leben.

Und da wären wir auch schon bei meinem nächsten Ziel: Dem Mallorca Halbmarathon am 18. Oktober. In weniger als einem Monat werde ich die 21 km auf der Sonneninsel Spaniens laufen. Dank diverser Trainingsläufe und der besten Lauf-Community, die man sich nur vorstellen kann, habe ich es geschafft meinen Körper auf ein Fitness-Level zu steigern, welches ich zuletzt während meiner Zeit als Leistungsschwimmerin hatte. Zwei bis drei Laufeinheiten die Woche in Kombination mit zwei bis drei GrossFit WODs die Woche. Mein Körper ist bereit für die letzte große Challenge des Jahres!

Malle macht schon was her

Vergangene Woche habe ich dann auch endlich den Flug und die Unterkunft gebucht, eine kleine aber feine Wohnung in der Altstadt von Palma. Besonders wichtig war mir die eigene Küche. Denn gerade vor einem großen Rennen will ich meinem Magen keine fremden Essgewohnheite zumuten. Hier kann ich selbst entscheiden, was auf den Tisch kommt und wann! Ich werde zwei Tage vor dem Lauf auf Mallorca landen, bleibt also genug Zeit um die Strecke zu erkunden und ein wenig Sonne zu tanken (sofern das Wetter im Oktober noch mitspielt).

Start und Ziel befinden sich direkt an der Kathedrale. Um 9 Uhr fällt dann der Startschuss, der Kurs führt für 12 km entlang der Promenade, bevor die restlichen 9 km durch das Stadtzentrum von Palma führen. Die größte Herausforderung wird allerdings nicht die Länge von 21 km  sein, sondern die Höhendifferenz von insgesamt 250 m. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, ob und wie ich diese Hürde meistern werden.

Für alle, die sich fragen, was der ganze Zirkus hier soll, der darf sich direkt den ersten Teil meiner Malle Memoiren durchlesen!

Und wer dann noch nicht genug hat, der darf sich die Fortsetzung auch noch reinziehen!

Okay, alle guten Dinge sind (Teil) drei! 

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1 Comment

  1. […] antun werde. Aber dann kam alles anders und ich sage jetzt: Wir greifen wieder an – beim Berlin Marathon im […]

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