Ride Berlin: Full-Body Cycling mit Club-Atmosphäre

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Es ist genau dieser eine Moment, wenn deine Oberschenkelmuskulatur anfängt zu brennen und du dir überlegst, wie du die nächsten Tage überhaupt die Treppen hinaufkommen sollst. In genau diesem Augenblick setzt der Adrenalinkick ein und du fühlst dich, als hättest du die Tour de France gewonnen – mitten in Berlin.

Bei dem 50 minütige High-Intensity Ganzkörper-Workout von Ride Berlin geht es ordentlich zur Sache. Bis zu meinem ersten Ride dachte ich, CrossFit und Laufen hätten mich bereits an meine körperlichen Grenzen gebracht. Doch Trainerin Johanna hat es geschafft, mit mir darüber hinaus zu radeln. Bereits nach 15 Minuten greife ich zum ersten Mal nach meinem Handtuch und wer mich kennt weiß, ich schwitze nie! Keine fünf Minuten später ist meine Wasserflasche leer – Mist! Doch statt mich zurückzulehnen und meinen Beinen freien Lauf zu lassen, dreht Johanna erst richtig auf. Und damit meine ich nicht ihr kleines DJ Pult neben dem Bike. Zwei Umdrehungen am Spinning-Rad nach rechts und meine Beine fühlen sich an, als ob ich 100 Squats am Stück gemacht hätte.
Die CrossFit Einheit am Morgen bereue ich bereits. Doch so schnell komme ich hier nicht aus dem Sattel, also ziehe ich das Programm brav durch. Zum Glück ist der Raum bis auf zwei Kerzen komplett dunkel, so muss niemand mein Elend mit ansehen.

Endlich bekommen meine Beine eine kleine Verschnaufpause, denn nun kommen die kleinen Hanteln an meinem Lenker zum Einsatz. Doch die Freude ist schnell verpufft, nach drei Minuten ohne Absetzen macht sich das Workout auch in meinen Armen bemerkbar. Heißt ja nicht umsonst „Fullbody-Cycling“.

Die letzten sieben Minuten sind angebrochen. Meine Kraft hat sich schon längst verabschiede, doch irgendwie schaffe ich es noch die letzten Reserven meines Körper zu mobilisieren und so schnell es geht, in die Pedale zu treten. Während mich die laute Musik an den letzten Ibiza Urlaub erinnert, fahren meine Beine fast wie von selbst ins Ziel. Geschafft! Mittlerweile sehe ich aus, als hätte ich bei einem Wet-Tshirt-Contest mitgemacht. Nicht einmal nach dem Marathon (42,195 Kilometer!) habe ich so geschwitzt! Doch es fühlt sich gut an.

„Beim zweiten und dritten Ride wird es einfacher“, verspricht mir Johanna. Sie hat recht, mittlerweile habe ich meine vierte Stunde hinter mir und kann gar nicht genug bekommen. Selbst die Koordination von Armen und Beinen klappt wie am Schnürchen.

Mein Fazit: Das Bike ist der perfekte Ort um sich völlig zu verausgaben und mit einer ordentlichen Portion Glücksgefühl belohnt zu werden.
In dem kleinen Studio im Herzen von Berlin fühlt man sich sofort willkommen, bereits beim zweiten Mal wurde ich mit Namen begrüßt. Neben der Einstellung des Bikes bekommt man hier das Rundum-sorglos-Paket mit Handtüchern, Wasserflaschen, Schuhen und Co. Und wer noch keine gute Laune hat, wenn er durch die Tür kommt, der wird sich selbst spätestens nach 15 Minuten auf dem Bike mit einem Lächeln erwischen. Für mich ist Ride Berlin eine ideale Ergänzung zum CrossFit und Laufen, wann immer ich Lust habe, ohne feste Mitgliedschaft.

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